Tipps für die Haustier-Fotografie

Tolle Fotos von seinen Lieblingen zu schiessen ist gar nicht so einfach. Oftmals haben Tiere ihren eigenen Kopf und bewegen sich immer genau dann, wenn sie es nicht sollten. Deshalb ist es bei der Haustier-Fotografie besonders wichtig, sich an gewisse Grundsätze zu halten.

1. Zeit

Am allerwichtigsten ist Zeit. Man sollte sich darauf einstellen, dass es länger gehen könnte. Tiere merken sofort, wenn man gestresst ist. Deshalb ist es wichtig, selbst ganz entspannt zu sein. Diese Ruhe wird auch das Tier spüren.

 2. Geduld

Ähnlich wie Zeit, sollte auch Geduld mitgebracht werden.  Denn es ist immer das Gleiche: Haustiere machen das was sie sollten immer dann, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Viel Geduld ist also ein Muss. Dies kann sogar so weit gehen, dass an einem anderem Tag weitergemacht werden muss.

3. Atmosphäre

Am besten funktionieren Haustier-Shootings im gewohnten Umfeld. Auf keinen Fall sollte man seine Tiere irgendwo hin schleppen, nur um tolle Fotos zu schiessen. Zu Hause in den eigenen vier Wänden oder in der gewohnten Natur werden die besten Ergebnisse erzielt. Dadurch ist es auch möglich, sehr natürliche Bilder zu erhalten. Schliesslich will man sein Haustier auf den Fotos wiedererkennen.

4. Zwang

Was klar sein sollte: Kein Tier lässt sich zu etwas zwingen. Auf keinen Fall sollte das Haustier in eine bestimmte Pose gebracht oder festgehalten werden. Erstens sieht das Foto unnatürlich aus und zweitens tun Sie ihrem Liebling keinen Gefallen.

5. Aktionsfoto

Besonders schön und mit der richtigen Kamera nicht mal so schwierig: das Aktionsfoto. Am besten wiedererkennt man seine Haustiere wenn sie am spielen sind. Werfen Sie ihrem Hund ein Stöckchen oder für die Katze ein Spielball. Die Kamera sollte auf Sportmodus eingestellt sein, damit die Bilder schön scharf werden.

 6. Zoomen

Möchte man lieber ein Foto seines Haustieres in ruhiger Pose, sollte man einen guten Zoom verwenden. Besonders wenn das Tier sich beobachtet fühlt, wird es sich nicht normal verhalten. Mit ein wenig Abstand kann man sich so positionieren, dass das Tier nicht gestresst wird. Nun kann mit dem Zoom ausprobiert werden. Eine gute Variante für besonders scheue Tiere.

 7. Serienbilder

Viele einzelne Fotos nacheinander haben den Vorteil, dass meistens ein gutes dabei rauskommt. Besonders auch beim Aktionsfoto kann die Serienbild-Einstellung verwendet werden. Funktioniert aber selbstverständlich auch für normale Bilder.

Ein wenig Geduld lohnt sich und tolle Bilder werden das Ergebnis sein. Es kann natürlich auch ein Fotobuch oder ein Kalender daraus erstellt werden. Oder aber die Fotos werden in einem schönen Rahmen verewigt.

Ihr CEWE FOTOBUCH-Team Schweiz

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