Fotobucherstellung mit hilfreichen Tricks und vielen Beispielen

Tipps & Tricks zur grafischen Gestaltung

Das CEWE FOTOBUCH-Tutorial für Ihr erstes Fotobuch. Schritt für Schritt zum besseren CEWE FOTOUCH.

Tipps & Tricks zur grafischen Gestaltung

 

» CEWE FOTOBUCH anlegen
» Bildgestaltung
» Ausschnitt und Format
» Schrift und Form
» Spezialeffekte
» Wahl des Layouts
» Einbandgestaltung
» Erste und letzte Seite

 

CEWE FOTOBUCH anlegen

Überlegen Sie sich ein Thema und einen Titel für Ihr Buch.

 

 

Ob Sie Ihre Hochzeit, die letzte Party oder Ihren Urlaub dokumentieren möchten, ein Buch über Ihr Haustier, Ihre Kinder oder Ihren Garten gestalten... Alles kann zum Thema werden. Ihrem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Sie können sogar alte Fotos scannen und damit das Leben eines lieben Menschen nachzeichnen - eine größere Freude kann man jemanden zu einem (runden) Geburtstag kaum machen.
Suchen Sie sich also alle Bilder heraus, die zu dem gewählten Thema passen, und legen Sie sie in einem Ordner zurecht.

 

Seien Sie wählerisch.

Sortieren Sie alle Bilder aus, von denen Sie nicht hundertprozentig überzeugt sind. Sie müssen sie ja deswegen nicht im Papierkorb verschwinden lassen - aber im CEWE FOTOBUCH sollte nur die besonders schönen Fotos unterbringen.

 

Vermeiden Sie Doppelungen.

z.B.: Sie haben innerhalb weniger Minuten vier schöne Fotos von Ihrem Kater gemacht. Super! Aber wenn Sie die alle in Ihr CEWE FOTOBUCH bringen, könnten sie langweilig wirken. Suchen Sie ein Foto aus dieser Serie heraus und setzen Sie es in Szene. Weniger ist oft mehr.

 

Vier sehr ähnliche Fotos - ohne „Highlight“                                               das ausgewählte Foto kombiniert mit zwei deutlich anderen

 

 

Achten Sie darauf, dass das Gesamtwerk „stimmig“ ist.

Gestalten Sie die Seiten möglichst einheitlich bzw. zueinander passend. 26 verschiedenen Hintergründe für 26 Seiten sind zu viel und überfordern das Auge des Betrachters.

 

Das Gesamtbild ist ruhig und einheitlich:

 

Hier handelt es sich eher um zusammengeheftete Einzelseiten:

 

Folgen Sie einem „roten Faden“.

Ob Sie die Hochzeit Ihrer Kinder dokumentieren oder Ihr Lieblingsauto aus allen denkbaren Perspektiven fotografieren - erzählen Sie eine „Geschichte“. Vielleicht gibt es eine Leitfigur, anhand derer Sie durch das Buch führen. Das kann bei einer Hochzeit das Brautpaar sein - aber auch ein Kind oder ein Tier sein.

 

Fesseln Sie Ihre Leser.

Gute Bücher folgen einem so genannten Spannungsbogen. Ihr CEWE FOTOBUCH  ist ein Buch und wird auch als solches gelesen,
selbst wenn es kein einziges geschriebenes Wort enthält. Gestalten Sie Ihr Buch spannend und lassen Sie Ihre Bilder Geschichten
erzählen.

 

Gliedern Sie Ihr Buch.

Sie sind nicht verpflichtet, Ihr Buch nach dem Zählwerk Ihrer Kamera aufzubauen. Sie können auch hinten anfangen - oder in der Mitte - oder... wo immer Sie wollen. Manchmal ist es viel reizvoller, den (virtuellen) Bilderstapel noch einmal kräftig durcheinander zu bringen und die „Karten“ neu zu mischen. Es gibt im wesentlichen zwei verschiedene Möglichkeiten zum Sortieren:

  • die chronologische Ordnung: der zeitliche Ablauf spielt in Ihrem Buch die Hauptrolle (dies kann z.B. bei der Dokumentation einer Rundreise der Fall sein)
  • die thematische Ordnung: ein bestimmtes Thema soll in seinen verschiedenen Aspekten dargestellt werden (z. B. verschiedene Pflanzen(-gruppen) in Ihrem Garten)

Überlegen Sie sich Kapitel-Überschriften und ordnen Sie denen Ihre Fotos zu. Am besten, Sie legen für jedes Thema wieder einen Ordner an, in den Sie die entsprechenden Fotos dann einordnen können. Sie werden feststellen, dass man die Anzahl der Bilder, die jetzt noch pro Ordner zur Verfügung steht, schon wesentlich besser überblicken kann. Wenn Sie wollen und Ihr CEWE FOTOBUCH großzügig angelegt haben, können Sie sogar alle Überschriften auf einer eigenen Seite in einem Inhaltsverzeichnis zusammenstellen und dies dem Gesamtwerk voranstellen. Dies kann sich z.B. bei einer Rundreise anbieten.

 

 

Fotografieren Sie „Accessoires“ und Hintergrund-Panoramen für Ihre Buchseiten.

Beispiele für „Accessoires“:

 

 

 

Beispiele für Hintergrund-Panoramen:

 

 

Wenn Sie beim Fotografieren schon wissen, dass Sie anschließend ein CEWE FOTOBUCH gestalten wollen, können Sie schon gezielt Details und „Hintergründe“ ablichten, mit denen Sie anschließend das „gewisse Etwas“ zaubern können.

Es lassen sich z.B. hervorragend kleine Fotos von einem Brautpaar auf ein zuvor aufgenommenes Detail von den Trauringen legen. So hat der Betrachter ein stimmiges „Gesamtbild“. Umgekehrt geht dies natürlich auch. Es gibt eine Menge toller Möglichkeiten.

 

 

 

 

Bildgestaltung

Eine Doppelseite in Ihrem CEWE FOTOBUCH  ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Bild, das sie gestalten wollen. Alle Fotos, Texte, Hintergründe etc. sind Teile dieses Bildes. Ihre Position auf der Seite, Ihre Größe und Art der Darstellung haben Auswirkung auf den optischen Gesamteindruck. Die Doppelseite (und entsprechend natürlich auch eine Einzelseite) folgt den selben graphischen Regeln wie ein einzelnes Bild. Um dies besser zu verstehen, werden grundlegende Dinge hier zunächst einmal an einem einzelnen Bild besprochen. Sie können dann auf die Doppel- bzw. Einzelseite im Buch übertragen werden.

Graphische Beurteilung eines Bildes

Die Motive in einem Foto sind nicht nur Menschen, Tiere, Häuser, Pflanzen, Gegenstände, Himmel, Erde und vieles mehr. Sie sind graphische Elemente, die das Bild strukturieren. Dies wird deutlich, wenn man ein Bild einmal so unscharf darstellt, dass keinerlei Details mehr zu erkennen sind.

 

 

Auch ohne Hilfslinien nimmt unser Auge diese graphischen Linien unbewusst wahr. Ihre Position innerhalb des Bildes und ihr Verhältnis zueinander entscheiden darüber, ob wir das Gesamt-Bild als „stimmig“ empfinden.

Diese unbewusste Zensur, die unser Gehirn vornimmt, fällt bei den meisten Menschen sehr ähnlich aus. Die Bewertung erfolgt also nicht willkürlich und ist nicht nur „Geschmacksache“. Dies mag daran liegen, dass viele unserer „natürlichen Vorbilder“ ebenfalls so aufgebaut sind, dass die sie strukturierenden „Elemente“ in der Regel in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, das sogar mathematisch belegt werden kann, dem „goldenen Schnitt“. Dies ist unser natürlicher, quasi „eingebauter“ Bewertungsmaßstab für unser Bild-Empfinden. Bilder, die nach diesem Schema aufgebaut sind, empfinden die meisten Menschen als besonders gelungen.

 

 

 

Der goldene Schnitt

Teilt man eine Linie im „goldenen Schnitt“, stehen die beiden Teile im selben Verhältnis zueinander, wie die gesamte Linie zu ihrem größeren Teil.

 

Die beiden Teilstücke a und b stehen im Verhältnis 3 : 2.

 

Dieses Phänomen kann man sich bei der Aufteilung eines Bildes - und so natürlich auch bei der Aufteilung einer Doppelseite Ihres CEWE FOTOBUCHES - zunutze machen.
Dinge, die Sie für besonders wichtig halten oder besonders betonen möchten, sollten Sie in den „goldenen Schnitt“ legen.

 

 

 

 

 

Oben oder unten? Eine gewichtige Entscheidung

Legt man zwei gleich große Fotos in der selben Papierqualität auf eine Waage, wird man bei beiden das selbe Gewicht feststellen. Dennoch können sie als unterschiedlich „schwer“ empfunden werden. Machen Sie einmal den Test:

 

 

Welche Anordnung sagt Ihnen mehr zu?

 

Die meisten Menschen würden automatisch das Bild mit den dunklen („schweren“) Farben unten und das mit den helleren („leichten“) Farben nach oben platzieren, denn es drängt sich das Gefühl auf, als würden die dunklen Farben nach unten drücken und das Bild darunter quasi „erdrücken“.

 

Größe und Position

Das „gefühlte Gewicht“ eines Fotos ist auch von seiner Größe abhängig. So wirken großformatige Darstellungen stets „schwerer“ als kleinformatige. Ein großes, helles Bild kann ein kleineres dunkles durchaus auch „erdrücken“, wie das Beispiel unten verdeutlicht.

 

 

 

 

„warme“ und „kalte“ Farben

       Ebenso wie es „schwere“ und „leichte“ Bilder gibt, gibt es auch welche mit „warmen“ und „kalten“ Farben, obwohl man auch diese nicht mit einem Thermometer nachmessen kann.

 

Harmonische Farbwahl

Auch wenn die Farbkompositionen in der Modewelt uns manchmal als ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig erscheinen, so ist dieser „erste Eindruck“ lediglich ein Beweis dafür, dass wir bestimmte Farben als „zueinander passend“ empfinden und andere wiederum nicht. Hier wird bewusst unser Farbempfinden provoziert, um Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn Sie einen solchen Effekt herbeiführen möchten, können Sie natürlich genauso vorgehen und Fotos mit Farben, die sich eigentlich „beißen“, kombinieren. In der Regel allerdings wird eine solche Kombination möglichst vermieden. Deswegen sollten Sie darauf achten, dass die Farben der Fotos, die Sie auf einer Seite Ihres CEWE FOTOBUCHES kombinieren, miteinander bzw. mit dem gewählten Hintergrund harmonisch sind. In der Regel sind die Farben, die einander eher ausschließen, „kalte“ und „warme“ Variationen einer Grundfarbe.

 

so eher nicht:                                                                                                                  viel besser:

 

 

Vorder- und Hintergrund

Fotos sind flach, also zweidimensional. Sie bilden i. d. R. aber Dreidimensionales ab. Die fehlende 3. Dimension wird durch das Verhältnis von klein und groß abgebildeten Dingen ersetzt. Je kürzer die Distanz zwischen uns und einem Gegenstand ist, desto größer erscheint er uns. Je weiter er von uns entfernt ist, desto kleiner. Der Durchmesser der Strandmuschel in unserem Beispiel-Bild ist in der Realität wesentlich kleiner als der der Segelboote, Häuser und Berge im Hintergrund. Die umgekehrte Abbildung auf
dem Foto empfinden wir allerdings ganz und gar nicht als störend, sondern sie entspricht unserem Seh-Empfinden. Dieses Phänomen nennt man „Perspektive“. Unser Blick liegt auf einen „Fluchtpunkt“ , der außerhalb oder innerhalb des Bildes liegen kann. Liegt er weit oben, war die Position des Betrachters weit unten („Froschperspektive“). Liegt er weit unten, befand sich der Betrachter oben („Vogelperspektive“). Auch durch entsprechende Anordnung von Fotos auf einer Doppelseite Ihres CEWE FOTOBUCHES kann Perspektive erzeugt werden. Wenn Sie groß abgebildete Details an den Rand der Seite legen und eine mit Weitwinkel fotografierte Landschaft in die Mitte, so wirken die Detail-Fotos wie eine Art Fensterrahmen, durch den der Betrachter auf die Landschaft guckt.

 

Ausschnitt und Format

Kennen Sie das? Sie haben gerade ein wunderschönes Bild von Ihren Kindern gemacht - aber Stunden später fällt Ihnen beim Betrachten der Ergebnisse dann auf, dass irgendein unsensibler Mitmensch im letzten Moment noch kurz seine Hand mitten in Ihrem Bild abgelegt hatte. Wie sieht das denn aus??? Und Sie ärgern sich, weil damit Ihr toller Schnappschuss entstellt wurde. Nun können Sie daran im nachhinein leider nichts mehr ändern. Die Kinder sind längst im Bett, und draußen regnet es schon wieder. Dennoch gibt Ihnen die CEWE FOTOBUCHE-Software die Möglichkeit, solche und ähnliche Störenfriede diskret verschwinden zu lassen. Die Funktion „Bildausschnitt“ können Sie außerdem gezielt zur Gestaltung einsetzen - und so aus manchem Durchschnittsfoto doch noch etwas ganz Besonders zaubern. Das dann vergrößerte Foto können Sie zudem im Rahmen hin und her schieben, bis Ihnen die Position zusagt.

 

 

links:
Das Foto im Originalformat mit der störenden Hand direkt vor den Gesichtern der Kinder

 

rechts:
Durch das Vergrößern des Bildes innerhalb des Rahmens verschwindet die Hand aus dem Bild - und die Kinder kommen außerdem besser zur Geltung, da die halbe Rutsche und der Rest der viel zu großen Liege im Hintergrund nicht mehr den Blick des Betrachters ablenken können. Wenn man genau hinsieht, kann man vorne zwar immer noch den Rest eines Fingernagels erkennen, aber er tritt so weit zurück, dass er nicht mehr ablenkt und auf den ersten Blick auch nicht mehr als solcher zu erkennen ist.

 

Der Ausschnitt als Mittel zur Bildgestaltung

Selbst wenn keine offensichtlich störenden Elemente in einem Bild vorhanden sind, kann man das Erstellen eines Ausschnitts als Gestaltungsmittel einsetzen, durch das ein Bild ganz unterschiedlich wirken kann. Das folgende Bild wurde jeweils um 2 Stufen vergrößert, bis schließlich nur noch der Kutscher abgebildet war. Außerdem wurde der Bildausschnitt im Rahmen jeweils so platziert, dass das „Hauptelement“ (die Kutsche) immer in der optimalen Position war. Allerdings kann man diese Technik nicht bis zur Unendlichkeit einsetzen. Irgendwann ziehen sich die Pixel so weit auseinander, dass das Bild nicht mehr ansehnlich ist. Sie sollten zudem stets darauf auchten, dass das Kreuzchen in der „Qualitäts-Anzeige“ nicht den „grünen Bereich verlässt“ - selbst dann, wenn Sie am Bildschirm noch nicht den Eindruck der „Verpixelung“ haben. In ihrem fertig gedruckten Buch fällt sie dann aber auf.

 

oben:
Das Original

darunter:
Vergrößerung jeweils um 2 Stufen (von +2 bis +18)

 

Spielen Sie mit dem Format

Ein Foto wird zwar durch die Kamera in einem bestimmten Seitenverhältnis aufgenommen, das heißt aber nicht, dass Sie bei der Weiterverarbeitung an dieses Format gebunden sind. Sie können das Foto zwar nicht künstlich verlängern oder verbreitern - was nicht aufgenommen wurde, kann man nicht (oder nur mit viel Mühe und Hilfe eines anderen Fotos) nachträglich „ankleben“. Aber man kann durch Zuschneiden sowohl Quadrate, als auch extrem lange oder hohe Formate erreichen und damit interessante Effekte erzielen. Probieren Sie es einfach einmal aus und verschieben den Rahmen Ihres Bildes nach innen oder außen. Sie werden staunen, was Ihr Foto alles hergibt. Kombiniert mit der Möglichkeit der Ausschnittsvergrößerung haben Sie eine unendliche Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Gerade ungewöhnliche Formate können ein CEWE FOTOBUCH sehr beleben und Ihnen die Aufmerksamkeit Ihrer Leser in besonderer Weise sichern. Unten sehen Sie ein paar wenige Beispiele.

 

Panorama-Format quer:

Durch das Abschneiden der unteren und oberen Bereiche des Original-Bildes wird eine große Weite erzeugt.

 

Zum Vergleich:

Das Original-Foto betont eher die „Tiefe“.

 

 

Panorama-Format quer:

Die Blume wirkt langstielig.

    

Zum Vergleich:

Der Stiel der Blume wirkt deutlich kürzer und sie erscheint im Grün des Gartens eher unscheinbar. Insgesamt ist dies ein nicht sonderlich gelungenes Bild, das durch den Ausschnitt deutlich an Aussage gewonnen hat.

 

Quadrat:

oben:
Das runde Gesicht des kleinen Jungen wird betont.

rechts:
Das Gesicht wird hier weniger betont und erscheint nicht so rund. Außerdem wirkt der Schlagschatten hier störender.

   

Zum Vergleich:

 

 

Schrift und Form

Es gibt Fotobücher, die ganz ohne ein geschriebenes Wort auskommen. In den meisten Fällen findet man aber Überschriften, Kommentare, kleine Texte ... in ihnen. Auch sie sind - ohne Rücksicht auf ihren Inhalt - graphische Elemente im „Gesamtbild“ der Doppeloder Einzelseite. Entsprechend sollten sie sich harmonisch darin einfügen. In diesem Kapitel werden der Einsatz des Schrifttyps,
der Schriftgröße und der Position des Textes besprochen sowie das Verhältnis von Schrift zu Bild.

 

Ihnen stehen eine Fülle von Schrifttypen zur Verfügung, die jeder für sich eine optische Aussage haben. Einige sind verspielt, verschnörkelt, andere geradlinig und gewichtig. Es gibt wohl kaum eine Situation, zu der man nicht die passende Schrift finden könnte.

 

   

Welche Liebeserklärung würden Sie annehmen?

Die Antwort auf diese Frage ist sicherlich typabhängig. Es gibt Leute, die mögen eine verschnörkelte, romantische Schrift. Andere wiederum können damit nichts anfangen und hätten es lieber geradlinig oder extravagant. Genauso, wie zu jedem „Typ Mensch“ eine andere Schrift passt, so passt auch zu jedem Wort und zu jeder Aussage einer Seite in Ihrem CEWE FOTOBUCH eine andere Schrift. Mit der Wahl des Schrifttyps können Sie den Inhalt des Geschriebenen unterstreichen - ihn aber auch quasi ins Gegenteil verkehren und seine Aussage relativieren. Je nachdem, welche Grund-Stimmung Sie auf einer Seite Ihres CEWE FOTOBUCHES mit Bildern und Textinhalt erzeugen wollen, erscheint ein anderer Schrifttyp passend. Für das Tagebuch eines Abenteuer-Urlaubs wird sicherlich ein Schrifttyp gewählt, der die Spannung unterstreicht und eher „cool“ ist, während in Hochzeits-Alben häufig verschnörkelte Buchstaben anzutreffen sind, weil sie so romantisch wirken.

 

Für längere Texte sollten Sie jedoch auf jeden Fall auf gut lesbare Standard-
Schriften zurückgreifen, sonst lenken Sie zu sehr vom Inhalt ab und überfordern
auch leicht das Auge des Lesers. Außerdem stehen natürlich zu jeder
Schrift noch die Funktionen „fett“, „kursiv“ und „unterstrichen“ zur Verfügung,
die ebenfalls die Aussage beeinflussen können.

 

 

 

Schriftgröße

Nicht nur der Schrifttyp, sondern auch die Schriftgröße beeinflusst die optische Wirkung. Je kleiner sie ist, desto mehr tritt sie in den Hintergrund, je größer, desto eher springt sie uns ins Auge. Wie groß der Text auf Ihrer CEWE FOTOBUCH-Seite erscheinen soll, hängt davon ab, welche Funktion er dort hat und was Sie insgesamt aussagen möchten. Überschriften werden in der Regel größer gedruckt als Erläuterungen unter einzelnen Bildern.

 

TIPP!

Es empfiehlt sich übrigens, einmal die gewünschte Schriftgröße in einem Schreibprogramm zu wählen und probeweise auszudrucken. Es kann nämlich sein, dass sie auf Ihrer Vorschauseite auf dem Bildschirm kleiner wirkt als auf dem Blatt Papier. Da die Skalierung aber genormt ist, wird sie in Ihrem fertigen CEWE FOTOBUCH in der Größe erscheinen, in der Sie sie auf der ausgedruckten Probe sehen. Gerade bei einem längeren Text sollte man die Größe der Schrift so wählen, wie sie einem in einem üblichen Schriftstück (einem Buch oder einem Brief) angenehm erscheint - selbst wenn es auf der Vorschau so aussieht, als sei sie zu klein.

 

 

 

Farbe

Neben Schwarz und Weiß haben Sie die Möglichkeit, jede beliebige Farbe für Ihre Schrift zu wählen oder auch zu mischen. Ob Sie davon Gebrauch machen, hängt ebenfalls vom optischen Gesamteindruck der Seite ab. Helle Schrift auf einem hellen Hintergrund tritt optisch zurück, ebenso wie dunkle Schrift auf einem dunklen Hintergrund. Je größer also der Kontrast ist, desto mehr tritt sie in den Vordergrund. Schwarz bzw. Weiß passt zu jeder Seite. Sollten Sie sich aber für bunte Schrift entscheiden, achten Sie darauf, ob sich die gewählte Farbe harmonisch in das Gesamtbild einpasst. Rosa Schrift auf orangem Hintergrund beißt sich. Bei verschiedenen Grüntönen sollten Sie ebenfalls Vorsicht walten lassen. Wenn Sie die Schrift direkt in ein Foto integrieren wollen, überlegen Sie, wo sie am besten platziert werden sollte, so dass sie weder das Bild stört noch darin „untergeht“. Letzteres kann bei sehr unruhigem Hintergrund passieren. Schreibt man über einen Hell-Dunkel-Kontrast auf dem Bild oder der Seite hinaus, so kann man sich übrigens damit behelfen, dass man den Buchstaben innerhalb eines Wortes oder auch Satzes unterschiedliche, jeweils zum entsprechenden Untergrund passende Farben zuweist. Theoretisch und auch praktisch können Sie jedem einzelnen Buchstaben eine eigene Farbe, Größe und Schriftart zukommen lassen. Wenn Sie Themen wie „Karneval“ oder „Kindergeburtstag“ darstellen wollen, kann dies sogar sehr lustig wirken.

 

Die Überschrift kann auch unten stehen

Ob Text oder Bild, Sie können jedes Element an jeden Ort auf Ihrer CEWE FOTOBUCH-Seite schieben und ihm ein beliebiges Seitenverhältnis, einen beliebigen Winkel und eine beliebige Größe zuweisen. Insofern ist Ihr Text nur ein graphisches Element unter anderen. Ordnen Sie alle Textelemente so an, dass sie sich harmonisch in das Gesamtbild einpassen und so „gewichtig“ erscheinen, wie es der Gesamtaussage der Seite dienlich ist. Dabei kann die „Überschrift“ auch durchaus unten auf der Seite stehen oder an einem anderen beliebigen Ort. Hilfen zur Seiten- bzw. Bildaufteilung finden Sie auf der Seite Bildgestaltung.

 

Spezialeffekte

 

Spezialeffekte sind so etwas wie die Königsklasse der CEWE FOTOBUCH -Gestaltung. Man kann damit unglaublich kreativ sein. Aber ihr Einsatz kann auch gehörig schiefgehen. Mit den Spezialeffekten verhält es sich so ähnlich wie mit dem Salz in der Suppe. Man sollte sie wohl dosiert einsetzen.

 

Der gewählte Effekt sollte die Aussage, die Sie mit Ihrer Seite bzw. dem ganzen Buch machen wollen, unterstreichen und hervorheben, nicht aber überdecken. Ist kaum noch ein Foto im Original-Zustand zu sehen, kann es sich allenfalls um einen Band zum Thema „Verfremdungen“ handeln, für den „normalen“ Gebrauch jedoch ist besonders in dieser Beziehung weniger viel mehr.

 

Überlegen Sie sich, ob das gewählte Foto sich für den von Ihnen vorgesehenen Spezialeffekt auch tatsächlich eignet. Mit Ausnahme des Umwandelns in Sepia- und Grautöne, das sich bei nahezu jedem Bild eignet, sollten Sie bei den anderen Effekten besonders darauf achten, dass Ihr Bild klar strukturiert ist und vor allem die Umrisse gut zu erkennen sind. Sonst läuft man Gefahr, nach Einsatz des Effekts gar nichts mehr erkennen zu können. Außerdem wirken Verfremdungen meist als großflächige Darstellungen am besten, oft eignen sie sich besonders für eine originelle Hintergrund-Gestaltung. Probieren Sie den Effekt aus und übertragen sie das Bild auf Ihre Seite. Klicken Sie auf „Vorschau“, und beurteilen Sie dann, ob der Effekt so ausfällt, wie Sie sich das wünschen. Sollten Sie sich dann gegen den Effekt entscheiden, können Sie über „rückgängig“ den vorherigen Zustand der Seite wiederherstellen.

 

Graustufen

In der Zeit vor Erfindung der Farbfotografie blieb einem gar nichts anderes übrig, als jedes Motiv in Graustufen (also schwarz-weiß) aufzunehmen. Heute wird hingegen zu einem großen Teil in Farbe fotografiert. Schwarz-Weiß-Bilder gelten inzwischen als etwas Besonderes. Häufig kommen sie in der Portrait- und Landschaftsfotografie zum Einsatz. Ein Portrait in Schwarz-Weiß wirkt edel und kann die Persönlichkeit des Fotografierten oft facettenreicher abbilden als ein Farbbild. Eine Landschaft kann in Graustufen besonders stimmungsvoll erscheinen, wenn die Lichtverhältnisse richtig gewählt sind. Ein Schwarz-Weiß-Bild verlangt wesentlich mehr Interpretation durch den Betrachter, als ein Farbbild. Daher ist es nicht einfach nur ein Abbild, sondern ein bewusst gestaltetes Kunstwerk.

 

   

 

 

Sepia-Tonung

Bestimmt haben Sie schon einmal in einer Kiste mit alten Fotos von Ihren Groß- oder Urgroßeltern gewühlt. Wenn die Bilder alt genug sind, haben sie in der Regel einen mehr oder weniger intensiven Braunstich. Z. T. entstand er unabsichtlich durch
chemische Veränderung des Materials. Oft wurde er aber auch eigens durch ein Farb-Bad herbeigeführt. Seit einigen Jahren setzen Portraitfotografen diese Technik wieder vermehrt ein, weil die Tonung die Bilder weich und stimmungsvoll erscheinen lässt und sie ein bisschen „auf Alt trimmt“. Der Einsatz des Sepia-Filters bietet sich also besonders für Portraits an und im allgemeinen für Fotos, die aussehen sollen, als kämen sie aus der Vergangenheit. Für Hochglanz-Glaspaläste im Banken-Viertel eignet sich diese Farbgebung vielleicht nicht ganz so gut wie für alte Gemäuer und schmale Gässchen in der Altstadt.

 

   

Dia-Negativ“ und „Fehlfarben“

Zu jeder Farbe gibt es ein genau passendes Gegenstück: Blau/Gelb, Grün/Rot und Magenta (eine Art Rosa)/Cyan (entspricht in etwa dem Türkisblau). Der Effekt „Dia-Negativ“ kehrt alle im Bild vorhandenen Farben in ihr Gegenteil um. Außerdem kehren sich alle dunklen in helle Bereiche um und umgekehrt. Wendet man diesen Effekt an, so wirken die Darstellungen surreal - irgendwie „nicht von dieser Welt“. Ein ähnliches Ergebnis erreicht man mit der Einstellung „Fehlfarben“, weswegen diese hier nicht gesondert besprochen wird. Mit beiden Filtern kann man sehr interessante Hintergrund-Effekte erzielen.

 

links: Dia-Negativ, mitte: Fehlfarbe, rechts: Original

 

Strichzeichnung

Der Effekt „Strichzeichnung“ verursacht die Reduktion des Bildes auf schwarze Umrisslinien. Wie auch schon bei den beiden vorangegangenen Effekten, ist es hier besonders wichtig, klare und gut strukturierte Vorlagen zu verwenden. Gebrauchen kann man die so verfremdeten Fotos sehr gut als Hintergrund. Sie eignen sich aber auch dafür, um kleine oder größere „Zeichnungen“ in die Buchseite zu integrieren. Fotografieren Sie z. B. das Restaurant, in dem Sie eine Feier veranstalten und verfremden Sie es anschließend zur „Strichzeichnung“. Dieses Bild können Sie dann z. B. neben die Überschrift „Restaurant XY“ platzieren oder an einen anderen dafür geeigneten freien Platz setzen. Das sieht künstlerisch sehr gekonnt aus.

 

Der Unterschied zwischen den Varianten „Strichzeichnung 1“ und „Strichzeichnung 2“ besteht übrigens darin, dass erstere kräftigere und letztere sehr zarte Linien erzeugt. Damit ist „Strichzeichnung 2“ im wesentlichen für sehr kräftig strukturierte Vorlagen geeignet,
da die Linien bei schwachen Umrissen im Original-Bild sonst kaum noch wahrzunehmen sind.

 

   

 

Strichzeichnung 1

 

„Strichzeichnung 2“ (um Sichtbarkeit der Linien zu erreichen, ist das Bild zusätzlich abgedunkelt worden.)

 

Das Original-Bild - ein kleines Souvenir aus Ton, das eigens für den gewünschten Hintgergrund-Effekt fotografiert wurde. Das Türmchen steht auf dem Gartentisch auf einem Bettlaken. Den Hintergrund bildet die weiße Hauswand. Der Aufwand ist gering, die Wirkung groß!

 

 

Wahl des Layouts

Sie haben entschieden, dass Sie z. B. 6 ausgewählte Fotos auf einer Doppelseite Ihres CEWE FOTOBUCHES  anordnen möchten. Nun stehen Sie vor der Frage, wie sie am besten wirken und welches Bild wohin soll. Anhand unserer Beispielbilder zeigen wir Ihnen nun, welche Möglichkeiten es (unter anderem!) gibt. Sie sollen Ihnen Tipps geben, wie Sie Ihre eigenen Fotos noch kreativer in Ihrem CEWE FOTOBUCH zur Geltung bringen können.

 

Unsere Beispielbilder

 

Es gibt sage und schreibe 720 verschiedene Möglichkeiten für die Platzierung dieser 6 Bilder in einer Reihe. Die Position des einzelnen Bildes auf der Seite, seine Größe und der Winkel, in dem es dargestellt werden soll, sind damit noch gar nicht berücksichtigt! Sie sehen, es gibt so viele Variationen, dass es unmöglich wäre, sie zu zählen. Damit sind Ihrer Kreativität nahezu keine Grenzen gesetzt.

 

Vorschläge des Layout-Assistenten

Zunächst einmal wollen wir Ihnen hier einige Möglichkeiten der Seitengestaltung zeigen, die Sie mit Hilfe des Layout-Assistenten haben. Am Rand sehen Sie jeweils den verwendeten Assistenten und eine kurze graphische Bewertung. Weitere Informationen zur Aufteilung einer Doppelseite erhalten Sie unter der Rubrik Graphik.

 

Beurteilung:

Ergebnis des Assistenten (links):
Der Gesamteindruck ist ruhig und stimmig, wenn auch nicht unbedingt spektakulär. Insgesamt korrespondieren die beiden mittleren Fotos (beide „enthalten“ Schirme - gegen Wind bzw. Sonne) sowie das jeweils obere mit dem jeweils unteren Bild (Thema „Sand“ bzw. „Gebäude“). Beim genaueren Hinsehen fällt jedoch auf, dass der rechte Rand ein bißchen breiter ist als der linke. Außerdem zeigt das Bild mit den beiden Bojen (links unten) unten zu
viel Sand. Die Bojen sind im Bild zu hoch platziert.

Verbesserungsvorschlag (rechts):
Der Randunterschied wurde ausgeglichen. Das Bild mit der Boje wurde vertikal gespiegelt und im Rahmen vergrößert. So bilden die Bojen nun graphisch ein „Gegenstück“ zur Strandmuschel im Bild darüber. Außerdem wurden die Bilder nach oben hin ein bisschen weiter auseinandergezogen, um oben und unten einen in etwa gleichen Rand zu bekommen.

 

 

Beurteilung:

Ergebnis des Assistenten (links):
Der Gesamteindruck ist durch das Kippen der Fotos sehr lebendig und „rund“. Die dunkelsten und damit „schwersten“ Fotos der jeweiligen Seite sind sinnvoll unten platziert, die jeweils hellsten („leichtesten“) oben. Zu bemängeln ist lediglich, dass die beiden Bojen wieder zu weit oben liegen (s. o.).

Verbesserungsvorschlag (rechts):
Das Bild mit den beiden Bojen wurde im Rahmen um zwei Stufen vergrößert. Ansonsten wurden keine Änderungen vorgenommen.

 

 

Beurteilung:

Ergebnis des Assistenten (links):
Die großformatigen Fotos oben wirken sehr schwer und drängen nach unten. Die mittleren Bilder überdecken die oberen unvorteilhaft (z. B. über dem Rad der Kutsche). Durch das länglichere Format ist außerdem der Fußweg vor dem Hotel mit der runden Fassade abgeschnitten worden, wodurch es nach unten hin „aus dem Bild fällt“. Der Gesamteindruck ist gedrängt, die Seite wirkt überladen. Dieses Layout ist für die ausgewählten Fotos nur schlecht geeignet.

Verbesserungsvorschlag (rechts):
Um das unvorteilhafte Überlappen zu beseitigen, wurden die beiden mittleren Bilder um jeweils 7° gekippt und außerdem verkleinert. Das Hotel wurde im Rahmen nach oben geschoben, so dass der Fußweg nun zu sehen ist. Das „Problem-Bild“ mit den Bojen wurde leicht nach unten geschoben, jedoch nicht verkleinert, da das vom Assistenten gewählte Seitenverhältnis bereits einen Teil der „Höhe“ abgeschnitten hatte. Der Gesamteindruck ist jetzt stimmiger, allerdings ist dieser Layout-Vorschlag nach wie vor für diese Fotos nicht besonders geeignet.

 

 

Beurteilung:

Ergebnis des Assistenten (links):
Dass die großformatigen und damit „schweren“ Fotos jetzt unten liegen, wirkt besser. Jedoch überlappen sich die oberen kleinen unvorteilhaft an der Seite. Zudem ist die Symmetrie nicht gegeben, denn auf der rechten Buchseite überdeckt das obere Bild das untere, auf der linken Seite ist es umgekehrt. So laufen sie nicht optimal in der Mitte zusammen. Zu bemängeln ist ferner die Wahl der Fotos, die großformatig dargestellt werden. Das Bild mit den Bojen wirkt in dieser Größe leer. Das Bild mit dem Hotel ist zwar für dieses Format gut geeignet, jedoch fährt oben der Kutscher „aus dem Bild heraus“.

Verbesserungsvorschlag (rechts):
Das Foto mit den Bojen wurde gegen das mit der Strandmuschel getauscht, da es das große Format besser ausfüllen kann. Das Bild mit den Bojen wurde zudem vertikal gespiegelt und im Rahmen leicht vergrößert. Die „Lage“ der oberen Bilder auf der linken Seite wurde umgekehrt. Sie überlappen sich jetzt in der selben Art wie die beiden kleinen Bilder auf der rechten Seite. Rechts wurden die Fotos getauscht. Da ein Vertauschen der beiden kleinen Fotos optisch ungeschickt erschien (das dunkle Bild ist zu „schwer“, um ganz oben zu stehen), wurde der Sonnenuntergang für das große Format gewählt. So waren die beiden oberen Fotos in ihrer graphischen Gestaltung sehr ähnlich und konnten problemlos den Platz tauschen, damit der Kutscher nicht mehr so deutlich „aus dem Bild heraus fährt“.

 

 

Beurteilung:

Ergebnis des Assistenten (links):
Die Seitenaufteilung ist so ähnlich wie im ersten Beispiel, jedoch sind die Fotos nun diagonal angeordnet, wodurch die optische Erscheinung der Doppelseite nicht unbedingt gewonnen hat. Der Kutscher oben rechts fährt so deutlich aus dem Bild heraus. Außerdem hat die Seite dadurch unten leere Bereiche bekommen.

Verbesserungsvorschlag (rechts):
Dieses Layout kann kaum verbessert werden, ohne es grundlegend zu verändern. Lediglich die „Bojen“ sind wieder ein bisschen vergrößert worden. Ansonsten scheiterte jeder weitere Verbesserungsvorschlag an der Anlage der Seite. Fazit: Dieses Layout ist für die gewählten Bilder nicht geeignet.

 

 

Beurteilung:

Ergebnis des Assistenten (links):
Die Seitenaufteilung wirkt lebendig und dynamisch. Der Wechsel des Formats bei zwei Fotos unterstreicht dies und sorgt für Abwechslung. Die kleinen Fotos scheinen sich wie ein roter Faden von unten nach oben durch die Seite zu bewegen. Die beiden großen Fotos wirken dazu als Gegenstücke. Die Wahl der Fotos ist gelungen, denn in den großen Formaten werden zwei besonders interessante Bilder gezeigt. Die kleinen wirken wie Ergänzungen um weitere Aspekte. Dennoch ist zu bemängeln, dass die großen Bilder völlig im Vordergrund liegen und die kleineren unter sie „hinuntergeschoben“ wurden. Insgesamt gesehen erscheint dieses Layout aber für die gewählten Fotos besonders geeignet zu sein.

Verbesserungsvorschlag (rechts):
Die Hochkant-Fotos wurden „nach vorne“ gebracht, so dass sie die großformatigen Bilder nun etwas überdecken. Damit wird die Dynamik, die in diesem Layout liegt, weiter unterstrichen. Außerdem wurden die Bojen wieder um zwei Stufen vergrößert und in den „goldenen Schnitt“ gelegt, damit der Bildaufbau stimmiger erscheint. Fazit: Dieses Layout ist für die gewählten Fotos besonders gut geeignet.

 

 

 

Beurteilung:

Ergebnis des Assistenten (links):
Die Seite wirkt wegen der ungewöhnlichen Formate sehr interessant. Allerdings ist das Foto vom Hotel dadurch kaum noch zu erkennen - und der Ausschnitt betont eine auf dem Gehweg stehende Mülltonne. Die Bojen sind auch nur bedingt für das lange Format geeignet, da so die Sand-Fläche im Vordergrund noch größer wirkt. Insgesamt ist dieses Layout aber eine recht gute Wahl.

Verbesserungsvorschlag (rechts):
Ein Hin- und Herschieben des Fotos vom Hotel in seinem Rahmen ergibt, dass der gewählte Ausschnitt bereits der optimale ist. Alle anderen sind noch ungeeigneter. Der Sand vor den beiden Bojen lässt sich ebenfalls kaum „entfernen“, da das Bild wegen des schmalen Formats nur um eine Stufe vergrößert werden kann. Ansonsten wurden die Bilder dem goldenen Schnitt folgend ein bisschen zurechtgerückt. Der Sonnenuntergang wurde zudem leicht vergrößert, um den „dunklen Balken“ im Vordergrund ein bisschen schmälern zu können.

 

 

Freie Gestaltung

Abschließend möchten wir Ihnen noch ein paar Beispiele zeigen, die ohne Assistenten entstanden sind. Sie sehen, die CEWE FOTOBUCH -Software gibt Ihnen sagenhafte gestalterischen Möglichkeiten, ohne dass Sie Vorkenntnisse mit Graphikprogrammen haben müssen.

 

 

Einbandgestaltung

Bei der Bestellung haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen vier verschiedenen Arten der Buchbindung: Leinencover, Hardcover, Softcover und Heft. Während Sie für das Leinencover lediglich ein einzelnes schönes Foto auszusuchen brauchen, können Sie die drei anderen Einbände so frei gestalten wie die Seiten im Inneren Ihres CEWE FOTOBUCHES auch. Für welchen Einband Sie sich letztlich entscheiden, sollte nicht nur vom Preis abhängen, sondern auch vom Inhalt Ihres Buches. Beides sollte bestmöglich zueinander passen. Bedenken Sie, dass der Einband in der Regel das allererste ist, was ein Betrachter von Ihrem CEWE FOTOBUCH zu sehen bekommt. Bei der Gestaltung des Einbandes sollten Sie sich also ganz besondere Mühe geben. Es ist empfehlenswert, zunächst einmal das CEWE FOTOBUCH als solches zu gestalten und sich ganz zum Schluss dem Einband zu widmen. Dies hat den Vorteil, dass sie nun am besten beurteilen können, welcher Einband Ihr CEWE FOTOBUCH am besten nach außen hin repräsentiert. Er ist schließlich so etwas wie eine Zusammenfassung des Buchinhalts.

 

Leinencover

Ein Einband aus Leinen ist schlicht und edel und strahlt eine gewisse Ernsthaftigkeit oder Würde aus. Er eignet sich für jedes Thema, besonders gut aber für feierliche bzw. sehr besondere Momente im Leben - eine Hochzeit z. B. oder ein runder Geburtstag, die Geburt eines Kindes, als Sammlung der schönsten Fotos von Ihrem Hund oder einfach als ganz besonderes Fotoalbum. Da Sie beim Leinencover ja nur ein einziges Foto auswählen, ist es besonders wichtig, dass es sehr aussagekräftig ist, denn dieses eine Bild soll ja das gesamte Buch repräsentieren.

 

Außerdem ist die Wahl der Hintergrundfarbe von Bedeutung. Abgesehen davon, dass sie zum ausgewählten Bild passen sollte, transportiert sie eine „Stimmung“. Schwarz wirk besonders seriös und festlich. Es bildet einen starken Kontrast zu den Farben des Fotos. Kräftige Farben erscheinen noch kräftiger. „Triste“ Farben werden durch das Schwarz in ihrer Wirkung verstärkt und wirken noch „trostloser“. Rot hingegen wirkt warm und freundlich, Blau kühl und zurückhaltend. Dies sollten Sie bei der Wahl von Foto und Einbandfarbe bedenken.

 

 

 

Hardcover

Ein so genanntes Hardcover ist ein fester Einband, der aber in seiner gesamten Größe von Ihnen frei gestaltet werden kann. Anschließend wird er noch mit einer Glanzfolie oder mit Lack überzogen, so dass er aussieht wie ein kommerzielles Bilderbuch von einem Verlag. Sie haben die Möglichkeit, auf Layout-Vorschläge des CEWE FOTOBUCH-Assistenten und vorgefertigte Hintergründe zurückzugreifen. Sie können den Einband aber auch mit eigenen Ideen und Fotos völlig frei gestalten. Ihrer Kreativität sind hier nahezu keine Grenzen gesetzt. Sie werden staunen, wie perfekt Ihr CEWE FOTOBUCH aussehen kann.

 

 

Die Rückseite

Sie können den Rücktitel, also den hinteren Teil des Einbands, schlicht lassen - so, wie oben in den Beispielen zu sehen. Es spricht aber nichts dagegen, auch diese Rückseite mit Bild(ern) und/oder Text zu versehen. Wenn Sie einmal ein paar x-beliebige Bücher aus Ihrem Regal nehmen, werden Sie feststellen, dass die meisten von ihnen auch auf dem rückwärtigen Teil des Einbands oder Umschlags bedruckt sind. Hier stehen oft Zusammenfassungen des Inhalts, Angaben über den Autor und/oder lobende Zitate von wichtigen oder als wichtig erscheinenden Menschen, mit denen Ihnen der Kauf dieses Buches bzw. seine Lektüre ans Herz gelegt werden soll. Auch wenn Sie nicht die Absicht haben, Ihr Buch kommerziell zu vertreiben, kann es durchaus an Reiz gewinnen, wenn Sie Ihrem Leser (sich selbst eingeschlossen) an dieser Stelle schon ein paar Eindrücke aus dem Inhalt präsentieren. Es kann Ihr Buch „abrunden“ und noch ein bisschen interessanter und lebendiger erscheinen lassen, als es ohnehin schon ist - und warum sollten Sie den Platz auf dieser Seite einfach verschenken? Schließlich haben Sie ihn ja mit bezahlt. Also: nutzen Sie ihn gekonnt. Sie können zur Gestaltung übrigens wieder auf den Layout-Assistenten zurückgreifen und zwei „Folien“ miteinander kombinieren - so wie in den Beispielen unten geschehen.

 

 

Gestaltung ohne Assistent

Wie schon erwähnt, können Sie den Einband eines Hardcover-Buches völlig frei gestalten. Statt der vorgegebenen Hintergründe und Layouts können Sie auch ein besonders aussagekräftiges eigenes Foto nehmen und es mit Text und/oder anderen Fotos kombinieren. Sie werden fasziniert sein, wie toll Ihr CEWE FOTOBUCH wirken kann - und das auch mit verhältnismäßig einfachen Mitteln. Dabei sollten Sie berücksichtigen, dass Ihr Buch ja zusammengeklappt wird. Das heißt, dass das Bild so gewählt und platziert werden sollte, dass es als „halbes Bild“ gut aussieht. Tun Sie so, als bestünde Ihr CEWE FOTOBUCH nur aus der rechten Seite und passen Sie Ihr Hintergrundbild dann so darin ein, dass Sie es in dieser Form auch an die Wand hängen würden. Die Linke Seite - also der Rücktitel - bildet oft nur den Hintergrund für die darauf platzierten Texte und Bilder. Dass es auch umgekehrt geht, beweist das dritte Beispiel unten. Hier wurden vorne zwei Fotos aufgelegt - und der Hintergrund bildet gleichzeitig den Rücktitel.

 

 

Übrigens, wenn Sie Ihr CEWE FOTOBUCH schnell wiederfinden wollen...

... dann sollten Sie nicht vergessen, seinen Rücken zu beschriften, denn so steht es ja im Regal. Titelblatt und Rücktitel sind in der Regel durch die anderen Bücher verdeckt. Schreiben Sie in das vorgegebene Textfeld noch einmal den Titel - und wenn Sie wollen auch einen Untertitel und Ihren Namen - z. B. „Max Mustermann: Die Blumen in meinem Garten - Detailaufnahmen aus dem Paradies“. Es sieht übrigens am gefälligsten aus, wenn die Beschriftung ca. 1 - 2 cm über der unteren Kante beginnt. Sollten Sie Titel und Untertitel bzw. Autorennamen gleichmäßig auf dem Rücken verteilen wollen, so empfiehlt es sich, die Schrift zu zentrieren und den Raum zwischen den beiden Textteilen mit Leerzeichen aufzufüllen - so lange, bis unten und oben ein Rand von 1 - 2 cm entstanden ist.

 

Softcover und Heft

Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Softcover um einen weichen, flexiblen Einband, der dennoch stabil ist und wesentlich dicker als die Buchseiten als solche. Die Regeln der Gestaltung entsprechen denen des Hardcovers - allerdings ist der Buchrücken die bisschen schmaler, und wenn Sie sich nach dem Gestalten Ihres CEWE FOTOBUCHES  überlegen, dass Sie statt Hardcover lieber Softcover möchten, dann wirkt sich dies ein wenig auf die Gesamtbreite des Einbands aus. Vergleichen Sie im Beispiel unten jeweils das einkopierte kleine Bild von dem Hochzeitspaar. Wie Sie sehen, ist es ein bisschen weiter nach rechts gerückt.

 

Noch deutlicher ist es beim Heft zu sehen, denn hier sind wie bei einer Illustrierte große Blätter in der Mitte durch Heftklammern zusammengehalten. Dadurch „verschwindet“ der Buchrücken. Sollten Sie also zwischen den Einband-Möglichkeiten hin und her wechseln, empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass nicht plötzlich etwas dabei verloren geht, was Sie gerne behalten hätten. Ansonsten gelten auch hier die schon für das Hardvover beschriebenen Regeln.

 

 

Erste und letzte Seite

Ihr CEWE FOTOBUCH hat einen Rahmen

Nehmen Sie einmal ein paar beliebige Bücher aus Ihrem Regal, und schlagen Sie jeweils die erste Seite auf. Ganz egal, ob es sich um ein Kinderbuch, einen Bildband über die Alpen, einen Krimi von Agatha Christie oder ein Kochbuch handelt, kein Autor fällt sofort mit der Tür ins Haus. Die erste Seite eines Buches ist in der Regel großzügig und sehr schlicht gestaltet. Oft werden noch einmal Titel und Autor genannt, dazu Auflage und Erscheinungsjahr. Dieses Blatt Papier wird oft nur eines sehr kurzen Blickes gewürdigt. Würde es aber fehlen, wären wir irritiert und vermissten etwas - meist ohne sagen zu können, was. Auch wenn der Blick noch so kurz war, der Inhalt wird sofort vom Auge erfasst. Der Leser hat sich im Unterbewusstsein noch einmal vergewissern können, worum es in diesem Buch geht und hat sich innerlich auf die Lektüre eingestellt. Nun kann er anfangen zu lesen.

 

Wenn Sie Ihr CEWE FOTOBUCH  auf eine ähnliche Art beginnen, wirkt dies sehr professionell. Legen Sie die Seite großzügig an. Es ist nicht zwingend erforderlich, den Titel noch einmal zu wiederholen. Aber eine kurze, prägnante Überschrift macht sich in jedem Fall nicht schlecht. Sie können sie auch mit einem einzelnen, aussagekräftigen Foto kombinieren bzw. dieses Foto als „Auftakt“ wählen. Es geht lediglich darum, dem Leser die Möglichkeit zu einer kurzen Besinnung zu geben, bevor er sich im Inhalt des Buches vertieft. Vielleicht will er noch ein Kissen zurechtrücken oder ein Getränk abstellen. Das tut er bequem beim Betrachten der ersten Seite. Sie gibt ihm gleichzeitig das Signal, dass es nun „losgehen“ kann.

 

 

Geben Sie Ihren Lesern Orientierung

Blättern Sie Seite 1 in einem Buch um, so wird ein guter Autor darum bemüht sein, Sie mit seinem Thema bekannt zu machen und Sie in das Buch einzuführen. Handelt es sich um ein Sachbuch, wird ein Inhaltsverzeichnis folgen. Und wenn Sie wieder umblättern, heißt die erste Überschrift oft „Einführung“ oder „Einleitung“. Hier fasst der Autor in der Regel verbal die wesentlichen Inhalte kurz zusammen und erläutert, was er Ihnen nahebringen möchte. Eine Autorin tut dies natürlich auch. Handelt es sich um einen Roman, werden in Erzählform wichtige Personen und ihr Umfeld vorgestellt. Auch ein Bilderbuch für Kinder behandelt auf diesen ersten Seiten erst einmal ganz wesentliche Dinge, ehe es ins Detail geht - zum Beispiel: „Ach, was muss man oft von bösen Kindern hören oder lesen - wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen...“ (Wilhelm Busch, Max und Moritz). Erst anschließend zählt er ihre Streiche auf.

 

Was für die Profis gilt, sollten Sie sich auch ruhig zunutze machen. Was die können, können Sie schon lange. Beginnen Sie z. B. Ihr CEWE FOTOBUCH über Ihren Sommerurlaub mit der Anreise, stellen Sie dem Leser Ihre „Basis“ (Ihr Hotel, Ihren Urlaubsort...) vor, und berichten Sie erst im weiteren Verlauf des Buches über Ausflüge und besondere Erlebnisse. So kann sich Ihr Leser gut orientieren. Gleiches gilt auch für alle anderen Themen: Stellen Sie das Brautpaar vor oder den Jubilar, zeigen Sie ein Bild der hochschwangeren werdenden Mutter oder das noch unbebaute Grundstück, auf dem dann später Ihr Haus stehen wird. Arbeiten Sie sich von „grob“ zu „fein“ und vom Überblick zum Detail vor.

 

 

 

Das Ende

Was für den Anfang Ihres CEWE FOTOBUCHES gilt, gilt umgekehrt natürlich auch für das Ende. Gestalten Sie die letzte Seite so, dass sie einen „krönenden Abschluss“ bildet, nach dem Ihr Leser dann zufrieden die Buchdeckel wieder zuklappt, tief durchatmet und nickt. Mit der letzten Seite schließen Sie Ihr Buch ab und machen es zu einer „runden Sache“. Entsprechend sollten Sie diese Seite auch „ausleitend“ gestalten. Ein Bild mit Menschen, die einen Ort verlassen, eignet sich sehr gut, ebenso ein gelandetes Flugzeug auf dem Heimat-Flughafen oder ein Sonnenuntergang. Es können aber auch „Hinterlassenschaften“ sein, z. B. ein Haufen unabgewaschenes Geschirr nach einer Feier, ein Geschenketisch oder eine Straße voller Konfetti. Ihnen werden sicher noch viel mehr geeignete Motive und Szenen einfallen. Wichtig ist, dass dieses Bild (oder alle Bilder, die auf der Seite gezeigt werden) in irgend einer Form so mit dem Inhalt des Buches korrespondiert, dass auch dem letzten klar ist, dass die Geschichte jetzt zu Ende ist - auch dann, wenn Sie eine Fortsetzung planen.

 

 

 

 

 

CEWE wünscht Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

Kostenloser Software Download!

Weitersagen

Erzählen Sie Ihren Freunden vom CEWE FOTOBUCH, Sie werden viel Freude damit haben!

Immer informiert sein

Wir halten Sie auf dem Laufenden über Formate, Aktionen und Angebote rund um das CEWE FOTOBUCH!

Beispiele unserer Kunden

Südliches Afrika

CEWE FOTOBUCH - Testsieger in Serie!

CEWE konnte alle wichtigen Tests
für sich entscheiden. Profitieren Sie
bei der Gestaltung Ihrer Fotobücher
von unserer Erfahrungen.

Testberichte ansehen

Downloaden und Bestellen - Laden Sie sich jetzt das kostenlose Softwarepaket des Händlers Ihres Vertrauens herunter. Gratis und unverbindlich!