Umweltschutzprojekt in Kenia – CEWE Mitarbeiter überzeugen sich vor Ort

Seit September 2016 produziert CEWE das CEWE FOTOBUCH und alle Markenprodukte 100 Prozent klimaneutral. Der Ausgleich der anfallenden CO₂-Emissionen erfolgt durch ClimatePartner, ein Unternehmen, das Klimaschutzlösungen vermittelt. Die Entscheidung bei CEWE fiel auf das Projekt «Kasigau Wildlife Corridor» in Kenia, betrieben von der privaten Organisation «Wildlife Works». Vier internationale Mitarbeiter aus dem Umweltmanagement des Fotodienstleisters haben sich im Juli persönlich von diesem Projekt in Kenia überzeugt.

Waldflächen schützen

ClimatePartner berechnet die CO2-Emissionen der CEWE Fotoprodukte und entwickelt Strategien, diese mit Emissionszertifikaten zu kompensieren. Im afrikanischen Kenia werden durch das Projekt Kasigau Waldflächen vor Brandrodung und Abholzung auf einer Fläche von 200.000 Hektar geschützt, die sonst von der Bevölkerung für den täglichen Bedarf genutzt würden.

Durch das Geld aus den Emissionszertifikaten wird die Bevölkerung durch Bildung, Arbeit, Infrastruktur, Wasserversorgung und Aufklärung unterstützt, ausserdem werden bedrohte Tierarten, wie zum Beispiel Elefanten, geschützt. Das Projekt in Kenia trägt auch zum Bau von Schulen und damit Bildung bei, Ziel 4 der sogenannten «Agenda 2030» der Vereinten Nationen.

CEWE in Kenia

Dr. Matthias Hausmann (Mitte) und sein Team von CEWE machen sich in Kenia ein Bild vom Umweltschutz-Projekt «Wildlife Korridor» in Kasigau (Kenia).

Präzise berechnet

Über fünf Tage waren die Mitarbeiter von CEWE mit «Wildlife Works» unterwegs. «Wir alle waren sehr beeindruckt von der Reise und dem Projekt», berichtet Dr. Matthias Hausmann, Bereichsleiter Chemie und Umwelt bei CEWE. «Wildlife Works nimmt die Berechnungen der COKapazitäten im Korridor sehr genau.»

So werden etwa innerhalb von fünf Jahren 500 Kontrollflächen vermessen: Von jedem Baum und Ast werden Umfänge ermittelt und damit Rückschlüsse auf das Holzvolumen gezogen. In Kombination mit Daten zur Dichte des Holzes sowie zur Baumsorte wird damit die Menge des gebundenen CO₂ bestimmt. Somit kann die gesamte Fläche des geschützten Waldes von 500 km2 bewertet werden.

Auf diese Weise überzeugt, wird CEWE auch künftig in dieses Projekt investieren und weiterhin nachhaltig für Mensch und Umwelt aktiv sein.

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